Mein Tagebuch |
| Oh, es ist schon lange her, dass ich hier etwas in mein Onlinetagebuch geschrieben habe. Soviel ist passiert, seit dem letzten Eintrag, bei dem ich darüber berichtet hatte, wie unsere Vorpremiere war. Im Januar fand unsere Premiere in Bruchsal und im Februar unsere Aufführungen in Karlsruhe statt. Wegen der großen Nachfrage entschlossen wir uns dazu, "Schweitzer" im Juni noch zweimal in Bruchsal aufzuführen. Danach war dann erst mal Schluss. Für uns alle war es eine großartige Zeit, die alle Beteiligten sicherlich nie vergessen werden. Für mich begann ab Februar 2008 wieder der Schuldienst. Eineinhalb Jahre hatte ich Zeit, vollzeitlich für das Musical zu arbeiten und genoss diese Zeit - auch wenn sie sehr anstrengend war. Die Umstellung, wieder als Lehrer zu arbeiten, fiel mir anfangs sehr schwer. Nicht, weil ich nicht gerne unterrichte, sondern weil die "Schweitzer" Zeit alles in sich hatte, was ich leidenschaftlich gerne mache. Das Jahr 2008 war geprägt von "unserer" Schwangerschaft. Ira und ich erwarteten voller Spannung unser erstes Kind. Was las ich Bücher, um mich auf diese Zeit und unser Kind vorzubereiten, während Ira ja quasi alles hautnah miterlebte. Wir freuten uns riesig auf unseren Kleinen! Ich kürze jetzt ab und springe zum 4. Dezember, dem Tag, an dem unser kleiner Levio Elischa auf die Welt kam und seither alles so wahnsinnig schön verändert hat in unserem Leben. Inzwischen ist er fast 12 Wochen alt und er lacht schon wenn man ihm Grimassen schneidet, greift nach unseren Händen oder Gegenständen und zeigt uns durch manches inständige Schreien, welche Power sogar schon in der kindlichen Brust schlummert. Zum 6. Februar wurde ich vom Verein "Menschen für Frauen" von Prof. Wacker eingeladen, eine Schweitzer Benefizaufführung zu präsentieren. Dazu mussten wir die große Version derart schrumpfen, dass aus diesem Anlass nun eine Alternativversion für kleine Bühnen "geboren" wurde mit 90 Minuten Spieldauer und mit allen wichtigen Szenen, jedoch wenig Kulisse und nur noch 20 anstatt 45 Agierenden auf der Bühne. Wir waren alle so glücklich, dass auch diese Version beim Publikum "ankam". Was Schweitzer betrifft, gibt es auch neue Pläne - doch dazu mehr, wenn sie spruchreif sind. Noch ist zu prüfen, ob sie überhaupt realisierbar sind. Jetzt genieße ich zusammen mit meiner Familie die Faschingsferien und bin glücklich, wenn ich meinem Sohn manchmal einfach nur zuschauen kann. Da erkenne ich, wie klug und liebevoll sich Gott alles überlegt hat und staune nur so über seine Kreativität. |
| Nun ist es wirklich wahr geworden und ich kann es noch gar nicht richtig fassen. "Schweitzer - Das Musical" hat das "Licht der Welt" erblickt. In Gondelsheim in der Saalbachhalle. Ja, es war keine einfache "Schwangerschaft". Es hieß, einen langen Atem haben, durchhalten und fest daran glauben, dass bis zum 10. November alles fertig sein würde. Wie oft haben wir in dieser Zeit erlebt, dass wir dieses Projekt nicht alleine durchziehen mussten. Wir hatten und haben einen starken Helfer an unserer Seite, den viele neu kennenlernen durften, während dieser vielen zurückliegenden Monate. Ja, Gott ist treu! Das darf man bei solch einer Arbeit immer wieder erleben! Ich bin so glücklich, dass wir eine so gute Vorpremiere haben durften, dass soviele Besucher dabei waren, dass die Stimmung genial war. Ich bin aber auch so glücklich über mein Ensemble, meine Mitarbeiter, über 70 Menschen, die Ihre Zeit, Ihre Energie und so viel mehr in dieses Musical gesteckt haben. Alleine ein solches Projekt durchziehen, den "Ruhm" für sich alleine kassieren wollen? Vergiss es - niemals würde das funktionieren! Ein solches Projekt kann nur etwas durch die helfenden Hände vieler werden. Ist doch sogar ein biblisches Prinzip. Ein Körper hat viele Organe und besteht aus viele verschiedenen "Teilen". Die Hand alleine könnte ohne den Arm, nicht funktionieren. Was wäre ein Körper, wenn er nur aus Ohren bestünde? Wo viele Begabungen und Fähigkeiten zusammenkommen kann etwas Großartiges entstehen - das durften wir bei "Schweitzer" erleben. D.V. |
| Es ist doch schon Wahnsinn, wie schnell sich draußen alles ändert. Gerade noch waren die Tage heiß und stickig nun sind sie kühler, ab und zu regnerisch und der Herbst hält unweigerlich Einzug. Ich liebe diesen Jahreszeitenwechsel - irgendwie steckt darin auch eine Herausforderung. Wir müssen uns der neuen Jahreszeit und den damit verbundenen Veränderungen stellen. Dabei ist der Mensch doch ein Gewohnheitstier. Veränderungen werden oft nur zögerlich angenommen. Ich finde aber gerade in der Veränderung steckt eine riesige Kraft, ein großes Potential sich weiter zu entwickeln, zu dem zu werden, was Gott sich für uns gedacht hat. Zu dem werde ich leider nicht, wenn ich mich nicht verändern will. Veränderung hat oft mit Angst und Unsicherheit zu tun. Und diese beiden "Begleiterscheinungen" wollen uns dann daran hindern, uns zu verändern, eben, um uns weiterzuentwickeln. Ich liebe die Herausforderung der Veränderung - auch wenn ich selbst dann oft mit Unsicherheit zu kämpfen habe. Eines wird sich trotz aller äußerlichen Veränderungen nie ändern - und ob man daran glaubt oder nicht: ich schreibe hier nur, was ich selbst erlebe oder erlebt habe. Gott bleibt in jeder Veränderung derselbe! Sicherlich bleibt er nicht stecken in diesem Opakostüm, in dem viele ihn sehen wollen. Nein, ich bin mir sicher er "geht mit der Zeit" (die, ganz nebenbei, für ihn gar keine Bedeutung hat). Er weiß, was läuft und dennoch verändert sich sein Charakter nicht. Seine Zuverlässigkeit, seine Liebe, die man tatsächllich spüren kann, sein Humor, natürlich auch seine Strenge und absolute Souveränität. Sie bleiben - egal was um uns herum passiert und sich verändert. Darum brauchen wir vor Veränderungen keine Angst zu haben und dürfen uns dennoch geborgen und sicher fühlen! Oh Mann,ich liebe diesen Gott!!! Liebe Grüße, euer Udo |
| Heute gehts los Richtung Mallorca - zum ersten Mal. Kein "Ballermann", sondern einfach nur eine Woche ausruhen an einem - wie uns gesagt wurde - ruhigen Fleck. Das haben wir uns, glaube ich, auch verdient. Die letzten Wochen standen ganz im Zeichen des Tonstudiobaus (siehe neue Bilder unter "Das Studio"). Jetzt sind wir wirklich urlaubsreif. Ich bin froh, wie weit wir im Studio schon gekommen sind. Dennoch ist es einfach viel Arbeit. Ich hoffe sehr, dass sich diese Arbeit einmal in tollen Produktionen auswirkt. Dass wir an diese Zeit zurückdenken und sagen: "Ja, diese Anstrengung hat sich wirklich gelohnt". Heute morgen um 5.00 Uhr wurde ich wach - ich hatte den Eindruck, ich solle stille Zeit machen. So betete ich eine ganze Weile, las in der Bibel in 1. Chronik 28 (unbedingt mal nachlesen...). Das machte mir Mut - gerade auch im Hinblick auf das bevorstehende Musicalprojekt. Alles war so ruhig um mich. Ira schlief noch. Und dann schrieb ich am Musical weiter - bis kurz nach 6.00 Uhr. Dabei gelang mir - Gott sei Dank - ein wichtiger "Knackpunkt" im Musical, der mir schon eine Weile Kopfzerbrechen gemacht hat. Ja, da kann man nur staunen über Gott... (-: Zufrieden legte ich mich dann wieder ins Bett. Falls dies hier jemand mal liest darf er sich gerne auch mal bei uns melden - im Gästebuch oder auch per Mail. Wir würden uns freuen. Lieben Gruß, euer Udo (mit Ira, die gerade noch die letzten Dinge für den Urlaub richtet) |
| Seit gestern (Donnerstag) sind Ira und ich stolze Besitzer eines D&R Cinemax Mischpults. (Bild im Tonstudiobereich) Diese Konsole hat es wahrlich in sich - sie wiegt 300 kg und ist knapp 3 Meter lang. Sie wird zukünftig das Herzstück unseres neuen Studios sein. Neben unserem bewährten digitalen Equipment (z.B. Yamaha 01V96 V2, Apple Logic Pro 7.1, Mac Computern usw.) bringt dieses Mischpult eine großartige Wärme in alle anstehenden Aufnahmen und Mischungen. Das Mischpult stand in einem Studio in Bayern, wo wir es gestern mit einem überlangen Transporter abholten. Da es im 2. Stock stand, musste es mit einem Autokran nach unten gehievt werden. Als wir dann gegen Abend wieder in Weingarten waren, benötigten wir 6 Helfer, um die Konsole durch das nur 2 cm breitere Fenster in die Regie zu tragen. Nun steht es im Nebenraum bis die Regie zu Ende gebaut ist. Ein erster Test gestern Abend versetzte uns alle ins Staunen: eine Wärme im Klang, die einen umhaut! Auf dass dieses Pult ein großer Segen wird und viele tolle Produktionen darauf entstehen werden... Liebem Gruß, Udo P.S.: Mehr Infos zum Pult unter: http://www.d-r.nl/dnrsite/products/cinemix/cinemix.html |
| Zur Zeit sind Ira und ich zusammen mit Freunden und sehr guten Helfern dabei unser neues Studio in Weingarten zu bauen. Gerade heute sind wir wieder ein Riesenstück weiter gekommen. Es tut richtig gut zu sehen, wie aus einem Holzgerippe immer mehr ein "Studio" wird, das darauf wartet, gute Musik und andere interessante Projekte aufzunehmen. Schaut euch mal die Bilder auf der Studiohomepage an - hier könnt ihr die Fortschritte mitverfolgen. Ich freue mich schon sehr darauf, dort die die ersten Songs für mein neues Musical aufzunehmen. Wir wollen zuerst eine Demo CD produzieren und diese dann möglichen Sponoren vorstellen. Bitte betet für uns, dass das eine gute Sache wird. Weil es schon spät ist heute nur kurz - gerädert nach dem Studioeinsatz heute und noch im Freudentaumel über unseren tollen 5:3 Sieg gegen Argentinien. War das nicht ein Hammerspiel? Und das schreibt jemand, der ansonsten ein richtiger Fußballmuffel ist. Wer weiß, vielleicht ändert sich das noch... Ira meinte schon, sie wolle nach der WM öfters Fußball schauen - sie findet das ungeheuer spannend. Ok, wir werden alle die es interessiert oder auch nicht interessiert darüber auf dem Laufenden halten...(-: Lieben Gruß und schlaft gut... Udo |
| Nun sind wir fast schon wieder am Ende unserer Aktion LEBEN MIT VISION. Am 9. April findet unsere große Abschlussparty statt mit allen, die an dieser Aktion teilgenommen haben. Ira und ich haben uns voll Freude investiert- natürlich mit vielen anderen zusammen - damit diese Aktion ein Erfolg und Segen wird. Wenn wir jetzt zurückblicken, dann hat sich der Aufwand auf jedenfall gelohnt. Viele Menschen haben den Weg in unsere Gemeinde gefunden und erlebt, dass Gottesdienste ein "Fest der Kreativität" sein können. Wir wollen auch nach dieser Aktion mit unseren besonderen Gottesdiensten weitermachen, die sich durch aktuelle Musik, Theater, Multimedia, coolen und lebensrelevanten Predigten auszeichnen. Schaut doch mal bei uns vorbei.Hier gehts zu unserer Gemeinde: |
| Link: Gemeinde Weingarten, http://www.efg-weingarten.de |
| Ich wünsche allen Besucher meiner Homepage ein gesegnetes Jahr 2006! Wenn so ein neues Jahr beginnt, dann ist das immer spannend. Ich jedenfalls empfinde das so. Zum einen die Freude auf alles was kommt, neue Projekte, die angegangen werden wollen, neue Herausforderungen. Dabei aber immer auch das Wissen, dass Gott letztendlich der ist, der alles in seiner Hand hält. Er ist der letztendliche "Planer", dem ich dieses neue Jahr sehr gerne in die Hände legen will - Sie vielleicht auch...? Für Ira und mich stehen in den nächsten Monaten einige neue Herausforderungen an, auf die wir uns freuen. In unserer Gemeinde in Weingarten starten wir Ende Februar z.B. mit "Leben mit Vision". Das werden sieben sehr kreative Wochen mit sieben besonderen Gottesdiensten zu Fragen, die absolut lebensrelevant sind. "Leben mit Vision" ist - wie das so oft der Fall ist - aus den USA zu uns herübergeschwappt und hat gerade wegen seiner frischen und kreativen Art mit Musik, Theater und Multimediaelementen viele tausende Menschen hier angesprochen. Wir hoffen natürlich, dass sich auch bei unserer Aktion viele Menschen begeistern lassen. Im März wird meine "kleine"Schwester und im Mai mein älterer Bruder heiraten. Darauf freuen wir uns auch. Ja, und dann wird es spannend, denn wir planen noch in diesem Jahr mit meinem neuen Musical zu starten. Das heißt, in diesem Jahr sollen die konkreten Vorbereitungen dazu beginnen. Zur Zeit bin ich noch fleißig am Schreiben der Songs und des Regiebuches. Ich hoffe, dass ich pünktlich fertig werde. Die wichtigsten Stücke sind bereits geschrieben. In diesem Tagebuch werde ich Sie auf dem Laufenden gehalten. |
| Liebe Freunde und Besucher meiner Homepage, Ira und ich wünschen euch von Herzen eine gesegnete Weihnachtszeit. Lassen wir uns nicht zu sehr stressen, sondern lasst uns versuchen, in dieser Zeit ruhiger zu werden. Da muss ich mich selbst an der "Nase zupfen". Eigentlich hat man doch immer was zu tun, oder? Aber gerade dann einmal inne zu halten, sich der Stille und dabei vielleicht auch Gott selbst auszusetzen. Das kann Wunder bewirken. Draußen einen Spaziergang unternehmen und genießen, was Gott geschaffen hat. Das wünsche ich mir und euch! Liebe Grüße und Gottes Segen euch! Ira & Udo |
| Gestern besuchten Ira und ich den Eroeffnungsgottesdienst von ICF-Karlsruhe, der in der neuen Halle stattfand, die das Team von ICF in gerade mal 3(!) Monaten umgebaut hat. ICF steht fuer INTERNATIONAL CHRSTIAN FELLOWSHIP und damit fuer moderne, ansprechende und sehr kreative Gottesdienste. Die Gemeinde des Leiterpaares Steffen und Sybille Beck hiess bis vor kurzem noch HMM (Hardt Mission Ministries) und entstand aus der Vision heraus, Menschen die mit Kirche eher nichts am Hut haben, attraktive und lebensrelevante Gottesdienste anzubieten. Die Besucher duerfen dort erleben, dass ein Leben mit Jesus keine verstaubte, altmodische Sache ist, sondern hochaktuell, sinnerfuellend und sehr kreativ. Ira und ich waren begeistert von den neuen Raeumlichkeiten und dem Elan des vielkoepfigen Teams und wuenschen ICF-Karlsruhe total Gottes Segen fuer diese super Arbeit! Die Website von ICF findet ihr auf meiner Linkliste. |
| Am vergangenen Wochenende nahmen meine Frau Ira & ich an der Kunstausstellung im Bruchsaler Buergerzentrum teil. Waehrend Ira ihre Oelgemaelde, Acrybilder, Zeichnungen und Portraits ausstellte, bot ich den Besuchern Gelegenheit, in meine aktuelle und andere meiner Produktionen reinzuhoeren. Waehrend der Andrang am Samstag eher gemaessigt war, wurde das Buergerzentrum am Sonntag dann regelrecht bestuermt. Auch unser Stand war staendig von Besuchern umgeben, die sich fuer die Bilder, die Musik, oder beides interessierten. Es ergaben sich tolle und spanndene Gespraeche. Ira & mir war nach diesem anstrengenden, aber sehr schoenen Wochenende klar, dass wir im naechsten Jahr wieder dabei sein werden. Du auch? |